Was ist ein Computervirus?
Das Wort Virus kennt jeder in Verbindung mit Krankheiten. Genau wie ein krankmachender Virus im Körper verhält sich auch der Computervirus. Der Virus verbreitet sich – einmal auf den PC gelangt – unkontrolliert aus, schleust sich in Ihre Programme ein und vermehrt sich selbstständig.
Die Viren gelangen zum Beispiel über einen anderen Computer im Netzwerk, über einen geöffneten E-Mail-Anhang oder über einen infizierten USB-Stick auf Ihr Gerät. Sie können Programme zum Absturz bringen, einzelne Dateien oder sogar die ganze Festplatte verschlüsseln oder löschen und werden häufig auch dazu genutzt, um unberechtigten Personen Zugang zu sensiblen Daten zu ermöglichen oder gleich die Kontrolle über das gesamte System übernehmen zu können.
Die heute meistverbreitete Form der Computerviren sind Link- oder Dateiviren, die vor allem ausführbare Dateien infizieren. Der Virus kann Ihren Computer aber erst dann infizieren, wenn Sie das betroffene Programm öffnen oder ausführen. Mansche Angriffe funktionieren auch allein durch Aufrufen einer WebSite oder E-Mail, die eine Sicherheitslücke in Ihrem Browser oder E-Mail Programm ausnutzen. Besonders schweren Schaden richten vor allem sogenannte Würmer an, denn anders als Viren können sich Würmer ohne Ihr Zutun – also ohne dass Sie ein Programm öffnen oder ausführen müssen – verbreiten. Damit kann ein Wurm oft innerhalb weniger Sekunden alle Computersysteme eines Netzwerks befallen. Wie genau sich Würmer und Trojaner von Viren unterscheiden, erfahren Sie in unserer Übersicht.