Um Probleme im Falle einer Nichterreichbarkeit der SecuSurf Server (Mobile Nutzer auf Laptops, Ausfall einer Netzwerkkomponente oder aller SecuSurf Server gleichzeitig) zu vermeiden, schreibt der SecuSurf Agent eine lokale Cache-Datei (verschlüsselter Zwischenspeicher), in der die letzten Antworten der SecuSurf Server gespeichert werden. Im Falle der Nichterreichbarkeit der Server (Disconnected Modus) greift der SecuSurf Agent auf diesen Cache zurück und verhält sich somit beim Start von Programmen exakt so, wie beim letzten Mal, als das gleiche Programm gestartet wurde. Nicht im Cache vorhandene Programme werden an der Ausführung gehindert (Default-Deny: Programm beenden), sofern beim Start nicht das korrekte Override-Passwort eingegeben wird. Die Eingabe des Override-Passwortes ist nur während des Disconnected Modus möglich und erlaubt den Start von nicht im Cache vorhandenen Programmen, die sonst nicht gestartet werden könnten. Im Gegensatz zum Disable Modus Passwort deaktiviert das Override Passwort SecuSurf nicht permanent, sondern erlaubt nur die Ausführung eines Programms bzw. per "Challenge-ResponseVerfahren" die Anzahl unabhängige Freigabe von Programmen über einen definierten Zeitraum. Nach Eingabe des Override-Passwortes befindet sich der SecuSurf Agent wieder im normalen Betriebsmodus.
Es ist möglich, den Cache auch "von Hand" zu füllen, damit man nicht auf jedem Rechner online jedes Programm gestartet haben muss, das man später offline verwenden möchte. Hierzu kann ein Benutzer, bevor er seinen Rechner offline nimmt, mit Rechtsklick auf das "S"-Icon neben der Uhr das Menu öffnen und den Punkt "Für Offline-Modus vorbereiten" anwählen. Der SecuSurf Agent holt sich dann vom Server die gesamte Konfigurationsdatei und trägt alle Dateien, die uneingeschränkt für alle Nutzer erlaubt sind (default-Gültigkeitsbereich "0.0.0.0/0"), in die Cache-Datei ein. Regeln, deren Gültigkeitsbereich eingeschränkt ist, werden nicht mit in den Cache aufgenommen.