Überwachung des Netzwerks auf unautorisierte Geräte
Allgemeines
Generell besteht die Gefahr, dass unautorisierte Personen
ungesicherte Geräte (z.B. Laptops) an das Netzwerk anschließen und
damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. SecuSurf bietet
die Möglichkeit, das Netzwerk (LAN-Segment), in dem der oder die
SecuSurf Server eingestellt sind, dahingehend zu überwachen, dass
das Anschließen neuer, noch unbekannter Rechner einen Alarm
auslöst, sofern diese nicht mit SecuSurf ausgestattet sind. Das
Erfassen und die Pflege der Listen geschieht im Wesentlichen
vollautomatisch.
Funktionsweise
Der SecuSurf Server überwacht die Pakete des ARP-Protokolls auf der
Netzwerkkarte. Im ARP-Protokoll werden alle Geräte mit ihrer
eindeutigen MAC-Adresse gemeldet. So kann der SecuSurf-Server alle
neu auftauchenden Geräte mit Netzwerkanschluss (also in der Regel
Computer, aber auch Router, Firewalls, etc.) erkennen. Wie bei
SecuSurf üblich funktioniert das Überwachen des Netzwerks
weitgehend automatisch, indem der SecuSurf Server feststellt, ob
auf dem jeweiligen Gerät der SecuSurf-Agent installiert ist.
Statische Geräte, die nicht mit dem SecuSurf-Agenten abgesichert
werden (können), können markiert und damit künftig ignoriert
werden, sodass sie keinen Alarm mehr auslösen.
Voraussetzungen
Prinzipbedingt kann der SecuSurf-Server nur die ARP-Pakete
empfangen, die in dem LAN-Segment vorkommen, in dem der
SecuSurf-Server selbst auch steht. Damit ist das Feature also auf
lokale Netzwerke beschränkt. Jedoch ist es problemlos möglich, pro
zu überwachendem Netzwerksegment einen eigenen SecuSurf-Server
einzusetzen.
Erste Einrichtung
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Für die erste Verwendung des ArpWatch-Features ist es sinnvoll,
dass die SecuSurf-Integration in Ihr Netzwerk weitgehend
abgeschlossen ist, der SecuSurf-Agent also auf möglichst alle
Rechner ausgerollt wurde. Zum jetzigen Zeitpunkt enthält die
Alarmliste des ArpWatch-Features voraussichtlich viele ältere
Alarme von Rechnern, die zur Zeit des Alarms noch nicht mit
SecuSurf-Agents abgesichert waren. Daher sollte die Alarmliste
jetzt einmalig gelöscht werden. Hierzu einfach den "Alarme löschen"
Button wählen. Ab jetzt werden die Geräte in Ihrem Netzwerk in die
entsprechenden Listen des ArpWatch-Features automatisch
eingetragen.
Pflege
Eine Pflege der Listen ist nur anfangs einmalig für statische,
absichtlich nicht durch SecuSurf gesicherte Geräte empfehlenswert.
Der Administrator kann die statischen Geräte ( z.B. Router,
Gateways, Firewalls), die nicht mit SecuSurf abgesichert werden
(können) und daher in der Alarmliste auftauchen, mittels Klick in
die "Ingorieren" Spalte einfach mit dem "Ignorieren-Schalter"
versehen. Das Auftauchen dieses Gerätes im Netzwerk wird künftig
keinen Alarm mehr auslösen, wenn die Änderungen an der
"Ignorieren"-Liste mittels Klick auf "Übernehmen" auf dem Server
aktiviert wurden. Optional kann ein Kommentar bei Geräten mit
gesetztem "Ignorieren-Schalter" eingetragen werden, sodass man
leicht wiedererkennen kann, um welches Gerät es sich handelt.
Filter
Der Filter legt fest, welche Einträge derzeit angezeigt werden.
Beispiel (Filter auf "alle"):
Als nächste Aktion empfielt es sich hier für den Administrator,
die letzten beiden roten Zeilen per Klick auf die "ignoriert"
Spalte in die "Ignorieren"-Liste mit aufzunehmen, damit diese
Systeme künftig keine Alarme mehr auslösen. Ist das
"ignoriert"-Flag einmal an, kann auch der Kommentar der jeweiligen
Zeile editiert werden (direkt durch einfaches Anklicken oder per
"F2" oder Doppelklick). Gleiches gilt nach Überprüfung eventueller
Sicherheitsprobleme auch für den VMWare Eintrag. Der Alarm auf dem
Rechner "T2" sollte näher untersucht werden, hier kann ein
erheblicher Sicherheitsvorfall vorliegen. Im Anschluss sollten die
Alarme durch Klick auf "Alarme löschen" gelöscht werden, ebenfalls
sollten die Änderungen an der "Ignorieren"-Liste durch Klick auf
"Übernehmen" auf dem Server aktiviert werden.